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Outplacementberatung – auf diese 4 Qualitätsmerkmale sollten Sie achten!

Ein Outplacement ist eine umfassende Dienstleistung. Der Partner, der diese Dienstleistung erbringt, wird in der Regel von dem auftraggebenden Unternehmen ausgesucht. Oftmals arbeiten Unternehmen aber auch mit mehreren Partnern zusammen und überlassen es dann den Betroffenen, sich für einen dieser Anbieter zu entscheiden. Unabhängig ob auf der „Käuferseite“ ein Unternehmen oder ein Betroffener steht, gibt es gewisse Kriterien, die bei der Beurteilung der Qualität des Unternehmens ein Rolle spielen.

#1 Kompetenz der Beratungsfirma

Die Kompetenz eines Beratungsunternehmens erkennt man zunächst daran, ob Outplacement die Kernkompetenz ist. Bietet eine Firma mehrere Dienstleistungen im Personalbereich an, ist die Gefahr gross, dass die Expertise für Outplacement nicht wirklich vorhanden ist oder dass sich gewisse Dienstleistungen in einem Zielkonflikt befinden (zum Beispiel Outplacement und Personalvermittlung).

Auch sollte das Unternehmen über ausreichend Erfahrung verfügen, das heisst bereits einige Jahre am Markt tätig sein. Ein gutes Unternehmen kann jederzeit Referenzen angeben, also ehemalige Klienten, die bereit sind, Auskunft zu geben.

Weitere Kriterien für die Kompetenz der Firma sind die Anzahl, Konstanz und Diversität der Beratenden. Auch die Infrastruktur sollten Sie prüfen und ob regelmässig qualitativ hochstehende Workshops und Trainings angeboten werden.

#2 Kompetenz und Rolle der Beratenden

Für den Klienten ist die fachliche und persönliche Kompetenz der Beratenden vermutlich das allerwichtigste Kriterium. Zu den fachlichen Kompetenzen gehört der berufliche Werdegang: Ein Beratender sollte über langjährige Führungs- und Managementerfahrung verfügen. Um ein echter Sparringpartner zu sein, muss der Beratende den Hintergrund seines Klienten verstehen und die Spielregeln der Arbeitswelt und des Arbeitsmarktes verstehen.

Neben den fachlichen Kenntnissen sollte ein Berater über methodische Beratungskompetenz verfügen sowie über Coaching-Kompetenzen und über psychologisches Know-how. Und natürlich ist es auch wichtig, dass sich der Klient in Gegenwart des Beratenden wohlfühlt. In einer seriösen Beratungsfirma wird dem Klient nicht einfach ein Berater zugeteilt, sondern er hat ein Mitspracherecht.

#3 Qualität der Methode

Outplacement ist ein strukturierter Prozess und kann plausibel erklärt werden. Eine Beratungsfirma sollte also in der Lage sein, ihr Vorgehen aufzuzeigen. Auch sollten alle Beratenden nach der gleichen, dokumentierten Methodik arbeiten. Ein Hinweis auf die Qualität der Methodik und Beratung ist auch, ob die Firma über statistisches Material zu den vorn ihr betreuten Klienten verfügt: Wie hoch war die Erfolgsquote? Wie lange die durchschnittliche Suchdauer? Wie der Stellenwert der erreichten Positionen?

#4 Qualität der „Infrastruktur“

Eine Outplacementfirma sollte über eine gewisse Infrastruktur verfügen, analog und digital. Neben „physischen“ Büro- und Seminarräumlichkeiten, gehört auch der Zugriff auf Bücher und Fachzeitschriften in diesen Bereich oder auch der Zugang zu verschiedenen Recherchetools. Das ideale Unternehmen kann sowohl „digital“, „physisch“, als auch „hybrid“ professionelle Beratung in allen Belangen und auf hohem Niveau anbieten. Die Pandemie-Situation hat uns gelehrt, wie zentral diese Flexibilität sein kann.

Sehr wichtig ist zudem, dass das Beratungsunternehmen zusätzlich zur individuellen Einzelberatung regelmässig Weiterbildungsveranstaltungen, Trainings und „Begegnungsräume“ organisiert, um Bewerbungsstrategien zu vertiefen und sich mit anderen auszutauschen. Zugang zu einer interaktiven Alumni-Organisation hilft zudem beim Netzwerken und der Marktbearbeitung.

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